Garagenlesung bei Sabrina

Heute – in grad mal 8 Tagen,
geht es los – gibt’s sonst noch Fragen?
Garagenlesung 16 Uhr…
Mein Gott, wo blieb die Zeit denn nur?

Sabrina plant – Sabrina macht,
ist aktiv, bei Tag und Nacht.
Ihr Plan - und auch die Richtung steht.
Sie weiß genau, was passt, was geht.

Die Örtlichkeit schon fast geschmückt,
alles strahlt – perfektes Glück.
Die Vorbereitung – nun, sie passt,
ohne Hektik – ohne Hast.

Im August – bei hellem Licht,
ist´s Hören, ist die Ruhe Pflicht.
Wenn man sich tief, tief fallen lässt,
wird´s umso schöner – wird´s zum Fest.

Ich bin vielleicht in jener Phase,
fast nun schon ein alter Hase,
und trotzdem bin ich aufgeregt.
Weiß jedoch, dass sich das legt.

Denn treffe ich auf nette Menschen,
bereit zur Stille – zur Attention,
dann läuft das fast schon wie geschmiert.
So hab ich das schon oft gespürt.

Für Ela ist´s das erste Mal?
Mach Dir nichts draus – das ist egal.
Wir drei – zusammen – rocken das.
Das wird – so glaub´s – ein Heidenspaß.

Ich denke dran, wie´s angefangen,
all das Hoffen, Sehnen, Bangen,
bis hin zum Buch – in meiner Hand…
Das war zu viel für den Verstand.

Nun gibt´s die Menschen, die uns lauschen,
mit Nichts und Niemand möcht ich tauschen.
Das ist ein ganz besonderes Glück.
Niemals mehr geb ich´s zurück.

So freue ich mich nun mit Euch,
auf nächsten Samstag – und mir deucht,
das wird so richtig partyhaft.
Schön, was man zusammen schafft.

Sabrina, Ela – freue mich,
Euch dort zu treffen – erstmals nicht,
per Facebook-Nachricht oder so.
Nun ja, ich bin grad heut schon froh.

Was ich letztlich lesen will,
überlege ich ganz still,
hier in meinem Kämmerlein.
Das wird Spitze- so soll´s sein.   30.07.2016
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8 Pakete

8 Pakete sind gekommen.
Jetzt mal nur so angenommen,
das könnten meine Bücher sein…
Die erste Lieferung – das wär fein.

Ich traue mich fast nicht nach Hause,
mache frech weg eine Pause,
und schreibe die Gedanken auf.
Lass Emotionen – freien Lauf.

Wenn das meine Bücher sind,
dann werde ich spontan zum Kind.
Die Liebste sagt, das sei ich schon…
Ernst ihr Blick – und ernst ihr Ton.

Das sei jetzt schon das dritte Mal?
Na und? – Das ist mir piep egal.
Jedes Mal ist´s so gewesen,
dass ich spinne – …halt mein Wesen.

Als würde ich grad Kinder kriegen,
das sei zwar schmerzhaft – will nicht lügen,
doch ist´s, als ob Entbindung naht.
Ich freue mich – oh, in der Tat.

Ich möcht das Buch mit Händen greifen,
ja, ja, ich weiß – mir fehlt die Reife,
doch Warten tut entsetzlich weh,
ist nun mal nicht mein Metier.

Die ersten schreiben – jetzt aufs Neue,
dass sie sich tatsächlich freuen,
auf Band III – ich find das toll.
Alles, wie ich´s mag – wie´s soll.

Ich wartete seit vielen Tagen,
nun kann ich es tatsächlich wagen:
Ich rufe laut: - „Das Buch ist da.
3 x Hipp – dazu Hurra!“

Erneut geht jetzt der Zwerg auf Reisen,
zieht nun wiederum die Kreise,
ich freue mir – denn das geht auch,
ein Loch in meinen großen Bauch.

Band III – und weitere Abenteuer,
schöne Bilder – oh, Mensch Meier,
gezeichnet von perfekter Hand.
Von Christinchen – wohlbekannt.

Ja, mir sitzt die Zeit im Nacken,
ich freu mich drauf, das auszupacken,
was im Karton – im Flur nun steht.
Ich weiß, bin reichlich überdreht.

Nehmt es hin – ich bin halt so,
ich schreibe mich gern selber froh.
Und das tat ich – nebenbei,
mit meinen Büchern – plus Band III.  03.05.2016
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Band III

Dass die Geschichte weitergeht,
ist etwas, das sich selbst versteht.
Sie schlummert friedlich – als Datei,
in meinem Notebook – völlig neu.

Bits und Bytes – verschlungene Ort,
Wörter, Sätze von der Sorte,
einem wirren Hirn entsprungen.
Und dennoch – ganz vielleicht – gelungen.

Der letzte Teil – so ist´s Ihr Lieben,
hat sich von sich selbst geschrieben.
Ohne dass mein Zutun noch,
wichtig war – so glaubt´s mir doch.

Hab erstaunt dabeigesessen,
mich – und jede Zeit vergessen.
Schlug die letzte Seite um,
und schaute – wie ich´s kann – recht dumm.

Die Story hat sich – über Nacht,
einfach auf den Weg gemacht,
präsentiert mir einen Schluss,
überraschend selbstbewusst.

Ich wollte was zu Meckern haben,
weil ich mir ja selber sage:
Ich fühl mich fast schon überflüssig,
bin des Dickkopfs überdrüssig.

Der Zwerg macht selber, was er will,
ich schaue zu – verwirrt und still,
wie er zeigt, er braucht mich nicht.
So ein fieser, kleiner Wicht.

Wie las ich jüngst? – Man soll vertrauen?
Auf die Charaktere bauen?
Die man selbst erschaffen hat?
…es könnte sein – da bin ich platt.

Sie scheinen – mehr als ich – zu wissen,
was sie tun und sagen müssen.
Entwickeln mehr und mehr ein Leben,
eigenständig – ganz mein Reden.

Ob das Ende auch gefällt?
Sorry, ich hab´s nicht bestellt.
Das war der Zwerg – er ganz alleine.
Er wollte es – war nicht das meine.

Wovon ich schreibe – wisst Ihr nicht?
Band III – erscheint noch nicht ans Licht?
Hm, ich schau betrübt nach innen.
Ihr habt Recht – das mag wohl stimmen.

Doch Ostern ´16 ist nicht fern.
Ich überlege – hätte gern,
dass Band III – das letzte Stück,
dann das Licht der Welt erblickt.  15.12.15
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Der Zwerg zieht Kreise

Es ist soweit – der Zwerg zieht Kreise,
geht erneut auf eine Reise,
ziemlich weit – und fern von hier.
Ein Stück von ihm – bleibt fest bei mir.

Wie ich Spaß hab – und mich freue,
jedes Mal und stets aufs Neue,
wenn er eine Reise macht.
Steinwart hat´s schon weit gebracht.

In Deutschlands Süden, Osten, Westen,
gibt er die Story schon zum Besten.
In Deutschlands Norden ebenso.
Bin ganz ehrlich – das macht froh.

In Norwegen – der Winter naht,
geht mein Freund Sverre bald zur Tat.
Nimmt sich sein Deutsches Wörterbuch,
und liest Band II – hat Zeit genug

Selbst in der Schweiz – in Frankreich auch,
wird es gelesen und gebraucht,
was ich an manchem Tag – bei Nacht,
ersonnen – still für mich erdacht.

Wenn ich aus meinen Bänden lese,
bisher ist´s immer so gewesen,
tauch ich erneut – in jene Welt,
mit diesem – mir geschenkten – Held.

Unfreiwillig – so wie ich,
hat er mein Leben aufgemischt.
Erfreue mich jetzt täglich dran,
und bin so dankbar – dass ich´s kann.

Wie weit nun diese Wellen reichen,
weiß ich nicht – in großen Teichen,
verschwinden sie – sind trotzdem schön,
sehr, sehr schnell – schon beim Entstehen.

Doch sind sie erst mal angekommen,
hat sich der Zwerg erst freigeschwommen,
ist es wirklich wundervoll.
Die Reaktionen – sie sind toll.

Nun reist Herr Steinwart – gerade heut,
gut gelaunt – zur Stadt Bayreuth.
Erfreut – vielleicht – die Menschen dort,
an diesem schönen, fernen Ort.

Ich sende meine Grüße mit,
bin glücklich, dass es Menschen gibt,
die lesen wollen – hier und da,
was in des Zwergen Welt geschah.

Ein kurzes Wort – ich freu mich sehr,
nach dem Lesen – hinterher.
Ich wünsch Euch Spannung, seid bereit.
Genießt Entspannung – nehmt Euch Zeit.  24.10.2015
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Kuschelig

Ich höre schon die Menschen tuscheln:
<<Bei Wimmers lässt sich´s herrlich kuscheln.
Zwar ist´s im Jahr schon reichlich spät.
Doch gar nicht kalt - …nun ja, es geht.

Jeder suchte sich ein Plätzchen.
Der eine kam mit seinem Schätzchen,
der nächste auch – vielleicht – allein.
Alles prima – so soll´s sein.

Fast war´s wie im Stadion.
Dicht an dicht – wo gibt´s das schon.
Die Tribünen mehr als voll.
Gut gelaunt – und raderdoll.>>

Wenn man – später – dann so spricht,
wehren wir uns sicher nicht.
Wenn´s so klappt, dann ist das schön.
Ich bin gespannt – wir werden´s sehn.

Aus 70 Menschen – wahren Horden,
sind 80 jetzt zum Schluss geworden.
Der Hof wird bersten – aus den Nähten.
Ich freue mich – bis in die Gräten.

Nur fällt mir jetzt ganz siedend ein:
Ich werde ganz verängstigt sein.
Vor so viel Menschen – solch Kulisse,
las ich nie – jetzt hab ich Schisse.

Schickte meine Liebste los,
Windeln kaufen – weit und groß.
Am besten einen Mega-Pack.
Dann wär alles gut – im Lack.

Ich lese – ich versuch´s mit Charme…
Von hinten wird mir – …Halt! Alarm!...,
wärmer, als die Witterung,
das vermuten lässt - …warum?

Vielleicht sollt ich ja nichts mehr essen.
Alle Speisen kurz vergessen.
Vielleicht wär´s besser – fürs Gemüt.
Mal schauen, was da noch passiert.

Die Stimme wird vermutlich brechen.
Ehrlich, ich kann nicht versprechen,
dass da mehr kommt – als ein Piep.
Ich hab Euch wirklich – ganz doll lieb.

Danke, dass so viele kommen.
Ich hab das gerne angenommen.
Ihr macht mir Freude – dass Ihr´s wisst.
Nicht mehr lang… - nur kurz die Frist.

Macht Euch nichts draus – die Stimme schwankt.
Mir geht es prima – bin nicht krank.
Doch Lampenfieber – Im Gedränge,
hab ich sicher – jede Menge.   14.10.2015
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Blockade

Ist das Schicksal? - Ist das schade?
Derzeit zieht mich die Blockade,
runter - und ich stelle fest,
dass sie mich nicht schreiben lässt.

Die Finger, sie gehorchen nicht.
Vielleicht beim Reim, beim Satz, Gedicht.
Doch beim Fluss von der Geschichte,
fehlt's an Gedanken - und an Dichte.

Bin ich derzeit zu abgelenkt?
Das mag wohl sein - egal, geschenkt.
Doch hoffe ich - ganz leise, bieder,
mein Spaß am Schreiben - er kehrt wieder.

Ich bin gepackt von dem Entsetzen.
Ich würde ja die Tasten wetzen,
wenn ich wüsste - das macht Sinn.
Ich nehme meine Auszeit hin.

Wenn ich doch eine Lösung fände.
Ich schau auf Finger und die Hände.
Sie sehen unverändert aus.
Ich schüttle sie - es kommt nichts raus.

Ist die Leitung nur verstopft?
Zu den Fingern - die vom Kopf?
Ich würd sie säubern - doch fällt's schwer.
Ach, wenn's doch nicht so schwierig wär.

Nicht elektronisch - nicht mechanisch,
geht das - langsam werd ich panisch.
Nicht mittels Druck - auch nicht mit Zwang.
Dieser Umstand macht mich bang.

Was wird sein - bei aller Welt,
wenn dieser Zustand ewig hält?
Nicht Voodoo und kein Schamane,
befreit mich jetzt - ich denke, ahne...

...das wird es jetzt gewesen sein.
Ich lasse Euch ab nun allein.
Die Blockade zu zerbrechen,
ist nicht möglich - wird sich rächen.

Ich hab mich einfach leergeschrieben.
Inspiration? - Sie ist verschieden.
Einfach so - und über Nacht,
verließ sie mich - wer hätt's gedacht.

Das Schicksal, es mischt seine Karten,
drum werde ich ganz artig warten,
ob wiederkehrt - was einstmals war.
Wahrscheinlich nicht - das ist schon klar.

Ein wenig Hoffnung bleibt mir noch.
Vielleicht liegt's auch am Sommerloch.
An der - mir - zu warmen Zeit,
vorm Winterschlaf... - es tut mir leid.
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Ziel erreicht?

Ich ward gefragt, wie ich mich fühle,
nach dem Erreichen meiner Ziele.
Ob ich jetzt wohl glücklich sei?
Das Ziel erreicht? - Das wär mir neu.

Ein kleiner, großer Zwischenschritt.
Ich gehe die Entwicklung mit,
und freue mich - von Früh bis Spät,
an dem - was vor den Augen steht.

2 Bände - die mein Wort enthalten.
Figuren, die dort schalten, walten,
als sei das alles Wirklichkeit,
statt nur gesponnen - schöne Zeit.

Ob ich sie in die Hände nehme?
Mich nach ihrem Anblick sehne?
Aber ja! - Man sieht schon fast,
der Finger Spuren - ehrlich, krass.

Spannend ist's - bin angekommen,
von den Drucken mitgenommen.
Begreife kaum - was da passiert.
Ich hab's doch einfach - nur probiert.

Freue mich, wenn Menschen sagen,
dass sie diesen Schritt nun wagen,
und die Bücher auch erstehn.
Liebe Leute - das ist schön.

Reaktionen, die mir zeigen,
da ist auch Freude - nicht nur Schweigen.
Leser, die mich wissen lassen,
dass es gefällt... - ist das zu fassen?

Erneut fängt's an - das Abenteuer,
ich sitz nicht wirklich mehr am Steuer.
Die Bücher - nun, so ist das eben,
entwickeln jetzt - ein eigenes Leben.

Mag sein, dass es auch Leser gibt,
denen halt mein Wort nicht liegt.
Wenn's so ist - dann ist das so,
ich bin trotzdem glücklich, froh.

Band 3 schläft wartend - im Computer.
Irgendwann wird dann der Router,
erneut aktiv - versendet fix,
das Manuskript - da kenn ich nix.

Mag sein, es ist zur Sucht geworden,
das Tüfteln, Schreiben... - ganze Horden,
an Worten drängeln sich erbost.
<<Lass uns raus - so lass uns los.>>

Ich liebe das, was grad geschieht.
Ich liebe das, was scheu erblüht.
Erneut schau ich die Bücher an...,
weil ich es kaum - verstehen kann.   18.07.2015
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Fast

Als ich aus meinem Bettchen fiel,
war heute mein erklärtes Ziel,
einfach einmal - Nichts zu tun.
In erster Linie - auszuruhn.

Ich bin da gut drin - dann und wann,
denn strenge ich mich richtig an,
so schaff ich das - auf einen Schlag,
knapp 5 Minuten - falls ich's mag.

Ich schaute grad mal - nebenbei,
in meine Emails - hab zwar frei,
doch muss ich wissen - so und so,
was Neues kommt - dann bin ich froh.

In meinem Postfach - welch ein Tag,
fand ich die Email - vom Verlag.
Mein Buch - gesetzt, mit Grafik auch.
Jetzt grummelt's mir - schon tief im Bauch.

Plötzlich war ich - das macht Sinn,
im Geschehen - mittendrin.
Spüre, dass es rundum passt.
Der Satz ist fertig - oder fast.

Hier und da noch was zu feilen,
ohne Hast - und ohne Eile.
Ich hab ja Zeit - bis nächstes Jahr...
oder so... - sagt, ist das wahr?

Habe schon zurückgeschrieben,
bin nicht ohne Tat geblieben,
und ich denke - und ich spüre:
Im Urlaub habt Ihr - die Lektüre.

Wenn nicht die Datei verlöscht,
nicht verschwindet - das wär schlecht,
Wenn die Druckerei auch druckt,
Seiten hat's - erneut - genug.

Wenn die Fracht - mich auch erreicht,
Gott oh Bock - so viel Vielleicht,
Wenn der Leser - bin schachmatt,
überhaupt - Interesse hat.

Ich versteck mich - besser wär's,
unterm Esstisch - ist nicht schwer.
So viel Aber, Wenn, Vielleicht,
das zehrt die Nerven - macht sie weich.

Ob Ihr Band 2 wohl mögen mögt?
Ob sich wohl Euer Daumen regt,
nach oben, unten - hin zur Seite?
Ich suche besser schnell das Weite.

Verstecke mich in meinem Keller,
das ist näher - das geht schneller.
Das Buch - bald fertig, der Band 2.
Zumindest fast - ich bin dabei.   06.06.2015
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Steinwart Wurzelknopf - Teil II

Und so bekam ich heute schon,
vor des Weckers erstem Ton...,
oh, ich spüre mehr als Glück,
mein Manuskript - geformt zurück.

Gesetzt und schön in Form gebracht,
sehr viel schneller, als gedacht.
Dazu noch völlig fehlerfrei,
ich fühle mich - jetzt fast wie neu.

Das erste Bild schon eingefügt,
wem´s nicht gefällt - nun ja, der lügt.
Ich habe mehr als Freude dran,
wie fix, wie schnell das gehen kann.

So manche Stunde dran geschrieben,
so oft vor dem PC geblieben.
Und plötzlich fertig - Knall auf Fall,
wenn auch noch - wie Ultraschall.

Noch kann ich´s nicht mit Händen greifen,
noch nicht binden - fein, mit Schleifen,
noch nicht versenden - durch die Welt,
doch seh ich schon - dass mir´s gefällt.

Komisch ist es trotzdem eben,
dass die Worte - plötzlich leben,
formen jetzt - zu einem Bild.
Bald ist´s fertig - hey, es gilt.

Dass, was ich im Kopf einst formte,
tüftelte und schob und normte,
hat jetzt plötzlich ein Gesicht.
Glaubt mir... - oder glaubt es nicht.

Bald lass ich´s auf die Menschheit los,
meine Freude - sie ist groß...,
da fällt mir plötzlich siedend ein:
Wird da auch ein Leser sein?

Ich schlucke - bin des Wahnsinns reif,
mein Magen und mein Inneres kneift,
mein Herz, es schlägt - wie es nicht soll.
Ich glaub - ich hab die Hosen voll.

Was ist, wenn niemand wissen will,
was ich erdacht? - In mir wird´s still.
Ich werde blass - und schwindelig,
haltlos flackernd fliegt der Blick.

Ein Schlückchen vom Melissengeist,
der Klosterfrau - mir ist so heiß.
Die Panik überfällt mich gerade.
Ob ich´s erlebe? - Nicht? Wär schade.

Noch ein paar Wochen - ja, dann weiß ich,
Schrieb ich nur für mich - ganz fleißig?
Oder auch - das wäre schön,
für die Leser? - Na, mal sehn.  07.04.2015
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International

Als ich die ersten Worte schrieb,
als ich die Story vorwärts trieb,
da hab ich niemals - nie gedacht,
welch Reisen dieser Zwerg einst macht.

Ich dachte - wie man halt so denkt,
dass er sich auf Daheim beschränkt,
doch trat er ferne Reisen an,
vom ersten Tag - und hält sich dran.

Nach Norwegen - die Schweiz, nach Bern,
fast kein Ort ist ihm zu fern,
und so trieb's ihn - hipp hurra,
bis ins heiße Afrika.

Macht mir das Freude? - Sicher, sehr.
Und ganz ehrlich - ich will mehr.
Wer denkt schon, dass auf Reisen geht,
was erst nur - im Computer steht.

Erst im Kopf - jetzt auf Papier,
fein gedruckt - und gar von mir.
Manchmal frag ich mich per se,
ob ich träume - das tut weh.

Denn das Zwicken - oh, es schmerzt,
der blaue Fleck am Arm, kein Scherz,
erinnert mich jetzt immerdar:
Was ich träume - wurde wahr.

Jetzt wird es bald Band 2 schon geben.
Die Figuren - wie sie leben,
mittlerweile auch per Sicht.
Christines Zeichnung - ein Gedicht.

Braucht Zwerg Steinwart einen Pass?
Sicher nicht - es macht nur Spaß,
ihn zu senden - durch die Welt.
Zu jedem, der ihn mag, bestellt.

Zu Laura, die ihn grad gewinnt.
Ich freu mich - ehrlich - wie ein Kind.
Und auch sicher - nicht zuletzt,
an manch liebem Wort im Netz.

Im Juni gab ich das Signal,
inzwischen nicht nur national,
nein, auch "inter" noch davor.
Spiel und Sieg und Satz - und Tor.

Wenn ich mal grad nicht weiter weiß,
mit meinem Glück - so schreib ich leis,
und still und heimlich einen Reim.
Gerade so - könnt's immer sein.

Zwickt mich nicht - weckt mich nicht auf,
ich habe einen guten Lauf,
und freue mich am Leben - sehr,
jeden Tag - ein bisschen mehr.   22.03.2015
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Verstehen

Ob ich das verstehen kann?
Was mir passiert – ich glaub nicht dran.
Ich setz mich an die Tastatur,
heute Abend – 20 Uhr.

Weiß nicht, was ich schreiben will.
Nur DASS – ich halte einfach still,
schau auf die Finger – starte, und…
mit einem Mal – wird alles bunt.

Wo alles weiß und leer grad war,
wird´s auf einmal – sonderbar…
als habe jemand – ob´s das gibt,
nen Sack mit Lettern ausgekippt.

Sie wuseln emsig aufs Papier.
Grad noch waren sie nicht hier,
jetzt, plötzlich stehn sie mittendrin,
als gäbe alles – einen Sinn.

Haben sich – zum Wort geformt.
Wie das geht? – Ich find´s enorm,
denn ich weiß es – selber nicht.
Wäre es auch letztlich Pflicht.

Denn die Worte, die dort fließen,
die aus leeren Seiten schießen,
haben ja – mir schnürt´s die Kehle,
irgendwo – auch eine Seele.

Bringen etwas aufs Papier.
Ein kleines Bisschen – auch von mir.
Erzählen etwas – drehn im Kreis,
von dem ich vorher – gar nichts weiß.

Ich kann es Euch jetzt nicht erklären,
ich würde nur den Sinn beschweren.
Doch was da heute frisch entstand,
war mir ehrlich - nicht bekannt.

Ohne Sinn – und ohne Ahnung,
ohne – wirklich – jede Planung.
Wie soll ich – bitte – da begreifen?
Dazu fehlt mir jede Reife.

Irgendwie macht´s mich verrückt,
irgendwie ist es ein Stück,
von mir – das auf Papier verrinnt.
Irgendwo – ja, auch mein Kind.

Ich schreib für mich – und freu mich dran,
wenn andere sagen – irgendwann:
<<Ich kann dir folgen – gehe mit.
Das ist schön – dass es das gibt.>>

Wenn ich wüsste – irgendwo,
wie das endet – ich wär froh.
Vielleicht auch nicht – denn gerade Spur,
ich bin ehrlich – hindert nur.   11.03.2015
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Klare Anweisung

Meine Frau nahm mich beiseite,
meinte zu mir - <<Nun bestreite,
bloß nicht, dass du 60 bist.
Man sieht´s dir an – es ist, wie´s ist.

Langsam solltest du dich fragen,
besonders jetzt – an solchen Tagen,
ob es an der Zeit nicht wär,
sich zu besinnen – fällt´s auch schwer.

Andere sind in deinem Alter,
Päpste, Kanzler und Gestalter,
berühmte Künstler – oder mehr,
furchtbar reich – fast Milliardär.

Flugzeuge – mit Namenszügen,
feinste Polster – sehr gediegen.
Und was bleibt mir? – Beengter Platz,
im Urlaubsflieger – für die Katz.

Besitzen Butler und Lakaien,
flanieren Tag für Tag im Freien.
Jaguars – in der Garage…
Und was hab ich? – Oh, welch Blamage.

Den Mann, der nicht erwachsen wird,
Aufgrund der Jahre, leicht verwirrt.
Den Mann, der die Bestimmung find,
wenn er Platz – zum Schreiben nimmt.

Ich bin es leid – drum jetzt die Richtung,
für deine Bücher – deine Dichtung,
die nicht ganz dicht… - das sowieso.
Das ignorier ich – sei nur froh.

Es gibt kein ent… - und auch kein …weder,
Schreiben kann ja schließlich jeder.
Drum bemüh dich – wie´s geziemt,
werd erwachsen – und berühmt.

Ich gebe dir drei Wochen Zeit,
funktioniert´s nicht – bin ich´s leid.
Egal ob´s Buch dann fertig ist…
Es IST dann fertig – sei gewiss.

Ich versenke den Computer,
in unserem Weiher – samt dem Router.
Ein letztes Blubbern… - Liebster, hör,
schau der Story – hinterher.>>

Tja, so sprach sie – glaubt es mir,
ich lüge niemals – und ich spür,
den Druck der Liebsten – nun, wie nie,
flüchte mich – zur Poesie.

Da ich – als reichlich alter Mann,
die Weisung – nicht erfüllen kann.
Schreib ich nicht weiter – es sei denn…,
Ihr mäßigt meine Frau – ja, wenn...   07.03.2015
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Entspannung pur

Wie finde ich Entspannung pur?
Tag für Tag – und um die Uhr?
Na, indem ich schreiben kann.
Ein wahrer Quell – so dann und wann.

Plötzlich ist bei Wort für Wort,
was bedrückt – ganz fern, weit fort.
Ich bin erneut – weil´s mir gefällt,
in meiner eigenen, kleinen Welt.

Friere nachts – vergeh bei Hitze,
lache über dumme Witze.
Ärgere mich – und spüre bald,
Freundschaft und Zusammenhalt.

Frage mich voll banger Furcht:
Geht die Phantasie mir durch?
Schau erneut – und sage mir:
Genauso muss es – aufs Papier.

Wenn es jemand nicht versteht,
wenn man meint – dass das nicht geht,
na, dann schreib ich nur – für mich.
Und nebenbei – auch noch…für Dich.

Für jeden – gut bekannt, ob fremd,
der sich in diesem Wort erkennt.
Der sich – so wie das Leben spielt,
bei „Dich“ – halt angesprochen fühlt.

Die Entwicklung geht voran,
und wie ich das sagen kann,
wird Band 3 – der Abschluss sein.
Danach… - seid Ihr – nun ja, allein.

Doch wie´s auch sei – wie hart auch immer,
ich denke mal, für mich wird´s schlimmer,
denn Steinwart und die ganze Crew,
gehören schon – für mich dazu.

Was lange her – schon ziemlich lang,
mit einem ersten Wort begann,
das ist für mich – ein gutes Stück,
meines Lebens – meines Glücks.

Noch kann ich sie – will´s nicht bestreiten,
eine ganze Zeit begleiten.
Doch ich seh – das Ende naht.
Ich bin auf jenem – geraden Pfad.

Noch schreib ich – ohne Nachzudenken,
noch lass ich meine Worte lenken,
von dem, was Steinwart mag und tut.
Vom Schicksal – und vom Übermut.

Ob das Ende mir gefällt?
Ich weiß es nicht – hab festgestellt,
dass ich es… - noch gar nicht weiß.
Der Phantasie – gewohnter Preis.  15.02.2015
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Zerrissen

Liebe Leute – bin zerrissen,
zwischen Schreiben – und Gewissen.
Vorrangig ist – klar - die Pflicht,
vieles Weitere – leider nicht.

Ich hab noch so viel Stoff in mir,
Worte – emsig – auf Papier.
Worte auf dem Monitor,
des PCs – stellt´s Euch nur vor.

Band 1 – schon lang bei amazon,
Band 2 – er wartet nunmehr schon,
Band 3 – den ich begonnen hab.
Die Lust des Schreibens – hält auf Trab.

Begleitet Steinwart Wurzelknopf,
auf seinem Weg – aus meinem Kopf,
auf den Pfaden seiner Welt,
wie ich´s mag – und wie´s gefällt.

Der Faden spinnt schon lang alleine.
Der Phantasie – ihr wuchsen Beine,
und ich staune manches Mal,
ob ihrer Netze – na, egal.

Ich schau mir die Kapitel an,
denke bei mir – dann und wann,
ob das normal ist – wie ich bin.
Ein großes Kind… - verquerer Sinn.

Dann fällt mir plötzlich siedend ein:
Ich kann, ich will – ich muss so sein.
Denn – erfände ich mich neu,
wäre ich mir selbst nicht treu.

So freu ich mich aufs Wochenende.
Weitere Worte füllen Bände.
Wobei mir einfällt – jetzt und hier:
Was ich vergaß – das ist Band 4.

Auch wenn´s da nicht um Steinwart geht,
auch wenn es sich um andere dreht,
entsprang auch dies – und fragt nicht wie,
letztlich meiner Phantasie.

Ob´s Platz in den Regalen findet,
ob man´s heftet – ob man´s bindet,
weiß ich nicht – doch hoff ich drauf,
wie Band 1 – das hört nicht auf.

Herr Sohn hat mir ein Bild geschickt,
von allen dreien – ich spüre Glück,
und denke mir – so auszusehen…,
wirklich, ehrlich – wunderschön.

Ich schreibe weiter – denn dort oben,
gibt´s für die Leser – die auf Probe,
genug an ständig neuem Stoff.
Ach für Euch? – Nun ja, ich hoff´s.  04.02.2015
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Verliebt

Vielleicht hätt ich's nicht sagen sollen,
doch vom Anfang - bis zum Wollen,
ist's oftmals nur ein kleiner Schritt...
Es drängte mich - und ich ging mit.

Das Outing, das ich heut am Tag,
zu früher Stund der Liebsten gab,
wird mich verändern - ja, ich weiß,
das ist der Sehnsucht - hoher Preis.

Wäre ich nur still geblieben,
hätt nichts gesagt - von meiner Liebe,
die mich jäh ergriffen hat...
Jedoch - das ist des Schicksals Rad.

Wie hätte ich's verschweigen können?
Der Drang war da, ihn zu benennen:
Den Fakt, dass ich so glücklich bin,
wenn ich schreibe... - macht das Sinn?

Mehr als Worte braucht es nicht,
die Tastatur - dazu noch mich.
Ein wenig wilde Phantasie,
und erneut - geht's ab, wie nie.

Bilder, die vor mir entstehen,
die plötzlich eigene Wege gehen,
ohne dass ich sie - bewusst,
angeschoben - das macht Lust.

Seiten, die sich stetig füllen,
unterliegen ihrem Willen.
Ich durfte nur den Rahmen geben,
sie entwickeln - eigenes Leben.

Beginnen mir, spontan zu schildern,
in bunten, immer neuen Bildern,
was sie mögen - was gefällt,
in ihrer nunmehr - eigenen Welt.

Ohne mich - da bin ich ehrlich,
gäb's sie nicht - doch wär's gefährlich,
stellte ich mich - nun ins Licht.
Die Worte sind viel mehr - als ich.

Ich weiß heut nicht - wohin sie treiben,
ich bin der Sklave - darf nur schreiben,
und mich am End des Tags erfreuen,
an den Kapiteln - vielen, neuen.

Überraschung gut verbergen,
miterleben - und mit sterben.
Mit ihnen lieben, streiten, lachen,
und verrückte Dinge machen.

Ich schaue meine Finger an,
frage mich - ob irgendwann,
sie enden wird - der Worte Flut...
Na, heute nicht - und das ist gut.  18.01.2015
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Trilogie

Wenn die Gedanken explodieren,
jedes Maß, den Halt verlieren,
dann wird plötzlich - so sieht's aus,
eine Trilogie daraus.

Als ich begann - vor vielen Jahren,
mich im Wort, zu offenbaren,
da hab ich ein Gerüst gebaut,
doch, ehrlich - mir nicht selbst getraut.

Dann kam der Tag - so irgendwann,
seit dem ich nicht mehr stoppen kann,
seit dem es mich - in gerader Spur,
ständig zieht - zur Tatstatur.

Die Worte geben sich die Hand,
werden so zum Endlos-Band,
und daher sag ich - bin so frei:
Seit ein paar Tagen - lebt Band 3.

Band 2 ist fertig nun geschrieben.
Wer weiß - vielleicht ja übertrieben,
dass nun die Trilogie draus steigt.
Was soll ich tun - wenn's Hirn nicht schweigt?

Nun gut, ich könnte überdenken,
mich anderweitig, abzulenken,
mit Büchern, DVDs, TV,
oder Kochkurs - mit der Frau.

Mit langem Schlafen - mit Musik,
all das ist ein Weg zum Glück,
doch das Buch - es ruft mich leise,
ständig, auf ganz eigene Weise.

Ich hör es flüstern: <Komm jetzt rauf,
an den PC - hör bloß nicht auf.
Setz dich an den Bildschirm hin,
und gib dir selbst - nun endlich Sinn.

Ich fühle mich - nicht abgeschlossen,
dieser Fakt - macht mich verdrossen.
Hau in die Tasten - mach jetzt, zackig.
Ich bin nicht fertig - fühl mich nackig.>

So folge ich den steten Rufen,
hier in unserem Ort - in Grouven.
Strenge die Synapsen an,
auf dass ich weiter schreiben kann.

Vier Kapitel - neu geboren,
und ich habe mir geschworen,
dass die Story - um den Zwerg,
mich in meinem Drang bestärkt.

Dem Drang - aufs fertige Werk zu blicken.
Einfach so - aus freien Stücken.
Auf dass ich später sagen darf:
Das ist von mir - das fänd ich scharf. 28.12.2014
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Leserschaft

Ich habe eine leise Ahnung,
dass nur die perfekte Planung,
helfen kann - in meiner Welt,
dass sich der Erfolg einstellt.

So hab ich mir ein Herz genommen,
und bin nun zum Entschluss gekommen,
dass nur der Weg nach vorne passt.
Dies zu erkennen - heißt schon was.

Ich nahm mir kurz mein Telefon,
(so weit war ich endlich schon),
hab die Nummer fix gedrückt...,
es klingelte - ich werd verrückt.

Auf der fernen Gegenseite,
suchte man - drauf nicht die Weite.
Hörte sich stattdessen an,
was er will - der fremde Mann.

Ich sprach ganz höflich - fragte leise,
auf meine - mir gegebene Weise,
ob man überlegen will,
dass ich dort lese - dann bliebs still.

Die Antwort kam - mein Herz, es klopft,
mir schwirrt ganz blümerant der Kopf:
<<Aber gern - und ja, natürlich.>>
Ist das nicht nett? - Erfolg - den spür ich.

Jetzt habe ich - wie bin ich froh,
demnächst Termin - im Medio,
um dort zu lesen - bin so frei,
in der schmucken - Bücherei.

Der Termin - steht noch nicht fest,
doch falls das Schicksal mich denn lässt,
weiß ich Stunde, Tag genau,
schon sehr bald - ich sag nur <<Wow!>>

Doch damit letztlich nicht genug,
ich verhielt mich mutig, klug,
und schrieb nach Bonn - hin zum Café,
das mir empfohlen - tat nicht weh.

Auch da bahnt sich ne Lesung an,
schön, wenn man will - und schließlich kann.
Heut Abend letztlich - ohne Zweifel,
schreibe ich - an die lit.Eifel.

Dazu gibt es - ich bin bereit,
noch so manche Möglichkeit.
Ich nehme sie von Herzen auf.
Wenn´s denn klappt - kommt es in Lauf.

Langsam kommt - was niemals stört,
zusammen - was vereint gehört:
Der Mann, der schrieb - aus vollem Saft,
und die geehrte Leserschaft.   27.11.2014
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Gelesen

Und schon wieder lang gelesen.
Erneut ganz ruhig, entspannt gewesen.
In Berlin - Kulturzentrum.
Wer nichts wagt - na, der bleibt dumm.

Versunken in den ersten Zeilen,
war ich ad hoc - für eine Weile,
in einer "nur" erdachten Welt.
Warum? - Tja, weil es mir gefällt.

Die Menschen, die dort vor mir saßen,
als wir uns nun gestern trafen,
die ahnte ich - ganz ohne Thrill,
denn sie war'n - mucksmäuschenstill.

Sie haben mich durchs Buch begleitet,
sie haben mir den Spaß bereitet,
und ganz stille zugehört.
Nicht geatmet - nicht gestört.

Gute Freunde - meine Frau,
fremde Menschen - sehr genau,
habe ich sie nicht gekannt,
doch dass sie kamen - übermannt.

Ich freute mich - an dem Ambiente.
Ein Ort zum Fördern der Talente.
Ein Platz - ich hab mich wohl gefühlt,
das - ganz ehrlich - war mein Ziel.

Ob man mein Buch erstehen wird,
wer weiß - ob man sich hin verirrt,
zum eBook - hin zu amazon.
Trotzdem hat's für mich gelohnt.

Die Freundschaft - die man mir geschenkt,
das Zeigen - dass man an mich denkt,
ist so viel - so vieles wert.
Liebe Freunde - seid verehrt.

Fürs rundum perfekte Planen,
nenne ich vertraute Namen:
Michaela - und dazu,
auch die Elke - jetzt per du.

Familie Schuster - für die Tafel,
sowie die Feder - mein Geschwafel,
bleibt Euch wahrlich nicht erspart,
weil Ihr Spitze seid - und wart.

Man fragte - ob wir wiederkommen.
Gerne - jetzt schon angenommen.
Sobald das zweite Buch entsteht,
werd ich schauen - was so geht.

Mal schau'n - was sonst noch so gelingt,
mal schau'n - wohin der Zwerg mich bringt.
Langsam, langsam - Schritt für Schritt.
Wie's auch kommt - ich komme mit.   14.11.2014
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Berlin

Gerade noch davon gesprochen,
lang schon her - so manche Wochen,
und nun ist der Tag fast da.
Nächsten Freitag - hipp Hurra.

Wieder mal die Hauptstadt sehen,
hin zu lieben Freunden gehen,
und am Freitagabend dann,
eine Lesung - Spaß und Fun.

In Spandau - Zentrum der Kultur,
nächsten Freitag - 19 Uhr.
Man stellt mir einen Tisch bereit,
daran zu lesen - Kleinigkeit.

Erzähl vom Steinwart Wurzelknopf,
entstanden in dem grauen Kopf,
der auf meinen Schultern thront.
Er ist Nonsens - halt gewohnt.

Lese bisschen vom Beginn,
gebe mich der Freude hin,
in der Geschichte aufzugehn.
Liebe Freunde - das wird schön.

Lese weiter - lass mich leiten,
so viele Worte - viele Seiten.
Dieses Buch - ist dick genug.
Und erst versuchen - macht auch klug.

Schönen Dank für all die Planung,
das macht Arbeit - ich hab Ahnung.
Ohne Euch - da geht das nicht.
Niemand liest - gibt es kein Licht.

Ein warmer Raum - und nette Menschen,
aufmerksam - und mit Attention.
Menschen, die dir Ohren bieten,
um zu hören - deine Blüten.

Ich freu mich drauf - seit vielen Tagen,
wieder einmal darf ich's wagen,
vor interessiertem Publikum.
Ich würd es immer wieder tun.

Es zählt nicht sehr, wie viele kommen,
jeder wird gern angenommen.
Jeder, der mit Ruhe hört,
der sich drauf einlässt - ist es wert.

Wert, dass ich die Reise mache,
die A2 - mit hundert Sachen...
Naja, vielleicht ein wenig mehr.
Es kommt an - auf den Verkehr.

Noch vier Mal schlafen - zum Vergnügen,
an mir soll's ganz bestimmt nicht liegen.
Ich bin dort - vielleicht auch Ihr?
Ich merk's - wie ich den Reiz schon spür.  12.11.2014
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Meine erste Lesung im Hof

Heut Morgen noch - im Nachhinein,
denk ich - was kann schöner sein,
als solch ein Abend - 1. Preis,
im vertrauten Freundeskreis.

Wir riefen - und fast alle kamen,
viele Menschen - so viel Namen.
Lang vertraut schon die Gesichter,
in unserem Leben - helle Lichter.

Ich weiß nicht - war ich aufgeregt?
Falls ja, ist's so - dass sich das legt,
sobald man merkt - trotz allem Bangen:
Man ist bestens aufgefangen.

Jeder hat - ich hab's gefühlt,
allerbestens mitgespielt.
Jeder hatte Spaß daran,
vom Beginn - vom Anfang an.

Das Wetter super - Stimmung auch,
und das Manna - für den Bauch,
haben Schneiders mitgebracht.
Eine wundervolle Nacht.

Könnt Ihr ermessen, wie das ist,
wenn man die Geschichte liest,
und spürt - es wird auch zugehört?
In dem Moment - ist nichts verkehrt.

Ich werde lang noch daran denken,
diese Freude, mir zu schenken,
ist viel mehr - als Ihr es glaubt.
Ein Genuss - und überhaupt.

Mir wurde diese Zeit nicht über,
könnte ich's - ich tät es wieder,
am allerliebsten - morgen schon.
Wir danken Euch - und ich beton...

...der Abend war für uns perfekt,
ich bin noch immer - hin und weg.
Das liegt an Euch - am Riesenspaß,
den Ihr uns schenktet - super, krass.

Habt Dank fürs Geld - dass Ihr gegeben,
mancher hat's nicht gut im Leben.
Beim Hospiz - in Olpes Stadt,
ist man bald froh - dass man es hat.

Mein Gott - für uns war's wundervoll,
einfach, einfach - rund und toll.
Und bei allem Überschäumen:
Ich werd lang noch - davon träumen.

So drücke ich Euch aus der Ferne,
teil Euch mit - ich hab Euch gerne.
Doch... - jetzt lasst mich weiter schreiben,
es soll nicht beim Band 1 nur bleiben.  01.11.2014
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Kritsch betrachtet

Ich will mich ja nun selbst nicht loben,
doch habe ich mich - just verhoben.
Wem das geschieht - das ist wohl Fakt,
der hat kräftig angepackt.

Ihr seht - ich zeige guten Willen,
und doch weiß ich - tief drin, im Stillen,
dass Arbeit - und zwar körperlich,
wirklich gar nichts ist - für mich.

Leute, Leute - zeigt Erbarmen,
denn in meinen zarten Armen,
hat es nicht genug an Schmalz.
Ich stemme Blätter - allenfalls.

Ihr fragt Euch sicher - ganz gewiss,
was der Grund des Reimes ist.
Na, ganz einfach - welch Entzücken:
Ich hab´s heute Morgen - schwer im Rücken.

Schreiber, bleib bei deinen Leisten.
Das soll letzten Endes heißen:
Gib dem Unheil keine Chance,
sonst verlierst du - die Balance.

Ich kam heut Morgen aus der Kammer,
gebeugt, verdreht - ein Bild des Jammers.
Die Liebste - voller Mitgefühl,
fragte mich - <<Was ist dein Ziel?

Damit kommst du noch ans Liegen.
Der Schnitter wird dich sicher kriegen.
Jedoch nicht heut - auch morgen nicht.
Denn du liest - im Hof, bei Licht.

Die Augen sind ja nicht betroffen.
Dich hat ja nur die Hex geschossen.
Auch dein Mundwerk - funktioniert.
Punkt und Ende - nichts passiert.>>

Ich wollte mich - doch gar nicht drücken,
aber, Aua - oh, mein Rücken,
zieht und kneift und sticht und schmerzt.
Wirklich, wirklich - ohne Scherz.

So denke ich - man wird mich stützen,
vor dem finalen Zugriff schützen.
Und wozu gibt es - mich zu retten,
in Apotheken - auch Tabletten?

Ich war geistig sehr umnachtet,
denn jetzt - im Nachhinein betrachtet,
müsst ich sagen - Finger weg!
Schleppen hat für mich - kaum Zweck.

Die Liebste wird wohl - ohne Fragen,
nach diesem Reim - gewiss mir sagen,
sie sei dabei - mich zu ertappen.
Dann schwenkt sie mir - den Jammerlappen.  30.10.2014
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Träume

Ist die Seele voller Träume,
bist du erst unendlich reich.
In den Himmel wachsen Bäume,
die der Verstand niemals begreift.

Die kannst und wirst du nicht vermindern,
durchs Verbrauchen - werden's mehr.
Das willst und wirst du nicht verhindern.
Das macht mich glücklich - und zwar sehr.

Sofern mal das reale Leben,
daran knabbert - ist's halt so.
Solche Phasen soll es geben.
Doch ich hab Träume - ich bin froh.

In manchen kann ich gar versinken,
Ihr glaubt ja nicht - wie leicht das fällt.
Darin zu schwimmen - nicht ertrinken,
in meiner eigenen - kleinen Welt.

Warum ich die Gedanken teile?
Einfach so! - Ein guter Freund,
schickte mir - vor einer Weile,
einen Spruch - der wahr mir scheint.

Ich begann - in mich zu lauschen,
und wusste einfach - dass er stimmt.
Mit nichts und niemand möcht ich tauschen,
so lang die Glut - noch in mir glimmt.

Träume sollen mich beglücken.
Brennen hoch - und hell und heiß.
Ich gäbe sie - aus freien Stücken,
niemals auf - weil ich das weiß.

Keine Sorge - ganz vergessen,
werde ich die Wirklichkeit,
niemals nicht - das wär vermessen.
Doch bin zum Träumen - ich bereit.

Möchte sie gern mit Euch teilen,
per Worten - reimend und im Buch.
Wie ich's mache - eine Weile.
Worte gibt es - noch genug.

Danke für die kleine Richtung,
die die Mail - mir heute gab.
Ist auch undicht - meine Dichtung,
so dichte ich mich - in den Tag.

Werde etwas weiter träumen,
von diesem, jenem - und von mehr,
werde dabei nichts versäumen.
Das fällt mir wirklich - gar nicht schwer.

Mein Kopf ist voll - an den Gedanken,
ich krame drin - lass sie heraus.
Ohne Halt - und ohne Schranken.
Ich freu mich dran - so sieht das aus.  25.10.2014
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Geduld

Mag sein, ich bin's ja selber schuld,
doch das kleine Wort Geduld,
existiert - wär es auch Pflicht,
in meinem Wortschatz - eher nicht.

Da habe ich - und das ist krass,
im Unterricht nicht aufgepasst.
War gedanklich irgendwo,
vielleicht beim Fußball - oder so.

Egal worauf ich warten muss,
Warten ist für mich stets Frust.
Vielleicht muss ich - um ruhig zu bleiben,
daher schreiben, schreiben, schreiben.

Kann man wohl Geduld noch lernen?
Der Erfolg - steht in den Sternen.
Kann man's üben? - Ja, vielleicht.
Wobei's bei mir - bestimmt nicht reicht.

Die Liebste hat mich - ungelogen,
ganz bestimmt wohl so erzogen.
Ich kann letztendlich - glaubt es mir,
nicht im Geringsten - was dafür.

Ob zweimal schlafen - hundert mal,
das Problem - ist nicht die Zahl.
Sondern eher - ganz bewusst,
dass überhaupt - ich warten muss.

Ich nehme gerne alles mit,
alles Schöne - was es gibt.
Das Warten - ist nur nervig dann,
am liebsten fang ich zügig an.

So geht's mir auch - bei Licht betrachtet,
beim Roman - denn wird gewartet,
verliere ich den Anschluss bald,
und die Geschichte - wird schnell kalt.

Nur Ihr - Ihr müsst geduldig sein,
tut mir leid - nur Ihr allein.
Denn schneller schreiben - kann ich nicht.
Sorry, jetzt bin ich erwischt.

Doch Ihr - Ihr habt bestimmt die Stärke,
geht mit Geduld - entspannt zu Werke.
Ihr seid erwachsen - ja, ich spür,
Euch geht's anders - tja, als mir.

Geduld - ist so ein schlimmes Wort.
Weg damit - so macht es fort.
Steht das überhaupt im Duden?
Ich bin gerissen - böser Bube.

Ich werde jetzt mal in mich gehn.
Ob's was nutzt? - Na ja, mal sehn.
Vielleicht lern ich - und das wär Kult,
ab demnächst - sogar Geduld.    19.10.2014
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Keim

Morgen soll es sonnig bleiben.
Das verführt - na klar, zum Schreiben.
Ich setze mich - dort wo ich wohn,
in den Hof - ich freu mich schon.

Nach dem Kaffee - morgendlich,
und dem ersten Frühgedicht,
wird wohl etwas Muße sein.
Bin halt voll erwischt - vom Keim.

Ich sitze fröhlich - dort am Tisch,
ausgeschlafen - froh und frisch,
Die Finger einmal gut geknackt.
Dann geht's los - bin voll im Lack.

Der Bildschirm leer - doch nicht mehr lange,
der Bildschirm leer - mir wird's nicht bange,
dass das nicht auf Dauer bleibt.
Ich brauche nur - ein wenig Zeit.

Lettern gibt es furchtbar viele,
werf sie aufs Blatt - ich will nur spielen.
Mische sie dann dreimal durch,
dann steht was da - von Angst und Furcht.

Von Liebe, Freundschaft - vielen Dingen,
von Sachen, die perfekt gelingen.
Vom Scheitern - und von Niederlagen,
vom Streit - und auch vom Danke sagen.

Vom Handeln - und vom Handeln lassen,
vom Zueinander-bestens-passen,
von Personen - die sich mögen.
Vom Sonnenschein - und auch vom Regen.

Von Phantasien - vom Realen,
von reiner Freude - und von Qualen.
Von Dingen, die ich grad ersann.
Welch ein Unsinn - Mann oh Mann.

Doch da meine Liebste sagt,
immerzu - und Tag für Tag,
wenn ich schreibe - sei ich brav,
gehorche ich - schon fast im Schlaf.

Der Keim - er hat mich halt erwischt,
beworben - nö, hab ich mich nicht.
Das kam nur so - von ganz allein.
Die Erkenntnis - sie ist mein.

Ich habe Aspirin genommen.
In geweihtem Nass geschwommen,
dachte ich - er geht dann fort.
Dieser stete Hang - zum Wort.

Gar nichts half - hier der Beweis.
Selbst Klosterfrau Melissengeist,
verhindert diese Zwänge - ehrlich,
nicht im Geringsten - oh, gefährlich.  17.10.2014
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Das erste Wort

Irgendwann und -wo - oh Lord,
gab es einst - das erste Wort.
Das erste Wort - die Zeit verrinnt,
das mein Leben - nun bestimmt.

Aus einer Laune kurz geboren,
schrieb ich mit glühend heißen Ohren,
das erste Wort - den ersten Satz,
weil mein Kopf - ansonsten platzt.

Die Worte standen - unsortiert,
in der Reihe - hab gespürt,
dass man sie befreien muss.
Was draus entstand? - Na, große Lust.

Hast du erst mal angefangen,
kann die Sucht für ewig langen.
So lang ich nunmehr schreiben kann,
halte ich mich - freudig - dran.

Das erste Buch - steht allemal,
nunmehr schon - in großer Zahl,
in manch Regalen - hier und dort,
sogar bis zum Geirangerfjord.

Die zweite Story ist beendet,
schon zur Korrektur versendet.
Zu einer Freundin - mit viel Herz.
Ich bin begeistert - nein, kein Scherz.

Jetzt schreib ich emsig - wie ein Käfer,
immer weiter - wie ein Schäfer,
der seine Herde - ordnen muss.
Bei mir sind's Worte - Guss um Guss.

Manchmal - manchmal denk ich mir,
sitze ich - am Notebook hier,
dass irgendwo - auf alle Fälle,
ein Ende sein muss - jener Quelle.

Irgendwann muss sie versiegen,
irgendwann - kommt's zum Erliegen.
Doch dann - erfolgt der nächste Schub.
Der Worte - scheinbar - gibt's genug.

Buchstaben - schnell umsortiert,
und das Fieber - es grassiert.
Egal ob im Roman - im Reim,
wenn es sein soll - darf es sein.

Ich setze mich - ans Notebook hin,
fröhlich - mit befreitem Sinn.
Denk nicht nach - und sehe später:
Erneut ward ich - per Wort - zum Täter.

Hätt ich noch hundert Jahre Zeit,
schriebe ich - ich wär bereit,
manch Festplatten - und Seiten voll.
Sorry - ich bin raderdoll.    11.10.2014
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So ist es halt

Wenn ich nicht schreibe - stimmt was nicht.
Still zu bleiben - bin nicht Ich.
Und wenn ich es auch mal probier,
dann nicht für lang - Ihr seht es hier.

Gestern Morgen - ich sag´s ehrlich,
war ich nah dran - es war gefährlich,
und im Ansatz fast so weit,
mich zu verleugnen - schlimm, die Zeit.

Ein wenig bockig - war ich auch,
ich geb es zu - ich hab´s gebraucht.
Lange Phasen - hielt das an,
so sieben, acht Minuten lang.

Die Finger - fingen an, zu zittern,
doch als sie Tastaturen wittern,
entwickeln sie ein Eigenleben.
Fantastisch zwar - doch soll´s das geben.

Ich hielt mich - für mein Seelenglück,
eine Zeitlang sehr zurück.
Widerstand der Sucht - der schnöden,
doch dieser Zustand - er war öde.

Die Liebste sprach <<Verleugne nicht,
die innere Neigung - ich mein dich.
Denn du läufst – so sieht es aus,
wie falsches Geld – durch unser Haus.

Verleugne nicht, was du geboren,
sonst schlag ich´s dir – um deine Ohren.
Und scher dich nicht – um die Personen,
bei denen Frust und Zorn – nicht lohnen.>>

So setzte ich mich – vorn PC,
leere Seiten – tun mir weh,
und so schrieb ich mit viel Groll,
wieder manche Seiten voll.

Ohne Lettern – ohne Schrift,
sind Word und leere Blätter Gift.
Und so kleckse ich halt rum.
Nehmt es, bitte, mir nicht krumm.

Seh plötzlich neue Plätze, Namen.
Nächsten Vorfall – neue Dramen.
Und da wird mir schnell bewusst:
Schreiben ist nicht Zwang – ist Lust.

Ich liebe, plötzlich zu erkennen,
wohin Gedanken haltlos rennen.
Kenn ich auch manches Ziel noch nicht,
hat es mich – doch voll erwischt.

Ich bin dabei – drin zu ertrinken.
Dabei, ganz tief drin zu versinken.
Manches nimmt erneut Gestalt,
ich freu mich drauf – So ist es halt.   06.10.2014
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Beef & Beer

Heute Abend - 19 Uhr,
geht's erneut jetzt in die Spur.
Weiteres Lesen steht nun an.
Mein Buch zur Hand - ich geb mich dran.

Wort für Wort - und Seit für Seite,
Leute, sucht mir nicht das Weite,
denn - tatsächlich wär das krass,
und machte mir - nur wenig Spaß.

Ich sinke gern - das soll so sein,
tief in meine Werke ein.
Und wenn es - nicht nur mir so geht,
ist's perfekt - falls Ihr versteht.

Der Weg bis hierher - war sehr weit,
nun find ich langsam Sicherheit,
und bin - voll Überraschung nun.
Von mir selbst - was soll ich tun?

Das Kribbeln sitzt zwar tief im Magen,
heute Morgen - früh am Tage.
Doch - da muss ich scheinbar durch.
Was dazu kommt - etwas Furcht.

Ein klein wenig Lampenfieber,
ohne dies - wär es mir lieber,
jedoch - das ist des Schicksals Lauf.
Ich habe keinen Einfluss drauf.

Der Verlag - er hat gesprochen,
vor vielen Monden - vielen Wochen,
dass man - als Autor - lesen muss.
Ruhig - und deutlich - selbstbewusst.

Ich ging das Wagnis damals ein,
und entdecke - ach, wie fein,
ich habe sogar - Freude dran.
Nun gut - es fängt ja grad erst an.

Was gestern war - muss heut nicht stimmen,
ich werde jenen Punkt erklimmen,
an dem der Bauchschmerz - sehr gedämpft,
sich zurückhält - wenn ich kämpf.

Fließen dann - die ersten Worte,
schön geordnet - von der Sorte,
der Erzählung - wird's schon gehn.
Macht's Euch Freude - dann wird's schön.

Ich setz mir meinen Mut auf Schienen,
nur so - kann man sich das verdienen,
was dort sein muss - Sicherheit.
Ich habe schließlich - noch viel Zeit.

"Beef & Beer" - im nahen Glesch.
Ich komme gern - ich sage frech:
Das wird schon klappen - freu mich schon.
Musik und Lesung - Ton für Ton.   04.10.2014
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Stimme

Wie`s auch sein mag - wie auch immer,
man sagte mir, dass meine Stimme,
fürs Hörbuch sehr geeignet sei.
Hm - das wär mir wirklich neu.

Wer mag schon - man soll mich bekehren,
seine eigene Stimme hören?
Für mich selbst - tja, allemal,
klingt sie furchtbar - und fatal.

Wie das Quaken einer Ente,
brüchig - wie kurz vor der Rente,
wie der Eimer - der aus Blech,
in den man redet - frei und frech.

Dazu der kölsche Dialekt,
der in meinen Worten steckt.
Aus der "Eiche" mach ich tückisch,
den Namen "Ayse" - klingt nicht glücklich.

Ein Hörbuch? - Ja, das ehrt mich sehr.
Mir´s vorzustellen - fällt nicht schwer.
Doch ob ich selbst - es lesen kann,
nehme ich - nicht wirklich an.

Man teilte mir schon kürzlich mit,
dass es ein Interesse gibt,
an dem Buch - gesprochenen Wort.
Der Gedanke - trägt mich fort.

Blinde Menschen - die mir sagen,
es stehe völlig außer Frage.
Das Buch - wenn es als Hörbuch kommt,
weckt Interesse - und zwar prompt.

Ich werde den Verlag mal fragen,
und zwar am Mittwoch - in zwei Tagen,
ob man daran denken soll.
Wenn man ja sagt - fänd ich´s toll.

Mal schauen - heut ist´s noch nicht wichtig,
doch ich lieg vielleicht ja richtig,
wenn ich denke - Leute glaubt,
dass meine Stimme - dort nicht taugt.

Denn die Menschen zu erschrecken,
würde mir nicht wirklich schmecken.
Geschrieben? - Klar, weil das ja muss.
Schön verpackt - zur Storys Fluss.

Sollt ich etwas Kreide naschen?
Am Stück? - Vielleicht sogar in Flaschen?
Dann wird die Stimme - schön geschmeidig,
einfach sanft - und schön - halt kreidig.

Mein Zwerg - Herr Steinwart Wurzelknopf,
geht mir nicht mehr - aus dem Kopf.
Wie schön - wenn´s auch bei anderen wär.
Vielleicht ein Hörbuch? - Ich will mehr.  29.09.2014
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Berlin ist eine Reise wert

Berlin ist - liebe Leute hört,
immer eine Reise wert.
Egal zu welcher Jahreszeit,
ist der Weg - auch ziemlich weit.

Wird´s im November neblig, frisch,
pack ich den Koffer - Weib und mich,
setz mich ins Auto - fahre los,
denn die Freude - sie ist groß.

In Spandau - hat man mir gesagt,
steigt an jenem fernen Tag,
eine Lesung - gar nicht dumm.
Ich nehme Platz - im Publikum.

Stühle rücken - Volksgeschnatter,
offene Türen - offenes Gatter.
Unterhaltung - laut und leise,
ich höre zu - müd nach der Reise.

Ich bin gespannt - um was es geht,
ob man diesen Mensch versteht.
Hoffentlich schläft niemand ein.
Ich meine nur - ...es könnt ja sein.

Wenn man rund um mich gleich schnarcht,
ist das Erlebnis - (ich sag´s barsch:
Jetzt habt Ihr mich - wohl unterschätzt.
Ich kenn Benimm - fühl mich verletzt).

Die Liebste meinte - <<Lieber Mann,
zieh dich bloß - vernünftig an.
Damit du mir - in jener Nacht.
nicht noch schlimme Schande machst.>>

Ich schaue still - an mir herab,
ob ich Knitterfalten hab.
Ich schaue kritisch - sehe nichts.
So erfüllt ich meine Pflicht.

Es geht auf 8 - und niemand steht,
auf der Bühne - es ist spät.
Ich blicke ständig auf die Uhr,
wo bleibt der Mann der Worte nur?

Der Schalter schaltet - löscht das Licht,
da stell ich fest - sie meinen...mich.
Ich hab den falschen Platz gewählt,
nun fühle ich mich - angezählt.

Plötzlich fällt mir siedend heiß,
ein - die Stirne perlt vor Schweiß,
dass ich hierherkam - sapperlot,
um vorzutragen - groß die Not.

Doch dann denke ich daran,
dass ich´s schon tat - jetzt irgendwann.
Es machte Freud - oh, Leute hört:
Berlin - ist eine Reise wert.   16.09.2014
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Mein erstes Mal

Fremde Menschen - fremde Stadt,
wie gut, wenn man dann Freunde hat.
Ganz, ganz leise - mit Verstand,
nehmen sie dich - bei der Hand.

Nehmen dir die Angst - das Zittern,
fühlst dich plötzlich gleich dem Ritter,
in einer Rüstung - Leute, seht,
die aus purem Glück besteht.

Gestern las ich - weit entfernt,
aus meinem Buch - und ich tat's gern,
weil die Menschen, die dort kamen,
vom Beginn - die Zweifel nahmen.

Neubrandenburg - im Weltbild Laden,
einfach gute Laune haben,
und spüren, dass man - mit dir lacht,
dass man dir zuhört - hin zur Nacht.

Dass man dir an den Lippen hängt,
dass man dich in der Gruppe fängt,
dass man dich annimmt - wie du bist,
dass man nur lauscht - derweil du liest.

Wie hab ich mich verrückt gesponnen,
seit gestern - bin ich angekommen,
ich merke plötzlich - wunderbar,
auf einmal werden Träume wahr.

Von unserer Freundin - von Liane,
angekündigt - ja, ich ahne,
dass ihre pure Herzlichkeit,
den Druck mir nahm - und mich befreit.

Die ersten Worte - die ich las,
die ersten Sätze - und es saß,
die Menschen, die gekommen sind...
Ich freue mich - gleich einem Kind.

Ich kann und will mich nur bedanken,
Ihr gabt mir - ohne jede Schranken,
einfach, einfach - das Gefühl,
alles ist ein großes Spiel.

Falls ich hier neue Freunde fand,
an meinen Worten - hier im Land,
dann ist mir das - weil mich das ehrt,
mehr - als vieles andere wert.

Das erste Mal - so ist's im Leben,
ich weiß, es wird noch weitere geben,
doch bleibt - das allererste Mal,
etwas Besonderes - allemal.

Bleibt in der Erinnerung,
ewig frisch - und ewig jung.
Dankeschön - Ihr macht's mir leicht.
Dankeschön - Ihr macht mich reich.   13.09.2014
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Reif

Vergangene Nacht - noch gut genächtigt,
jedoch, mein Puls - er steigt schon mächtig.
Ich spüre, wie es mich ergreift,
morgen Abend - bin ich reif.

700 Kilometer,
fahren wir - und wenig später,
steh ich dann - an jenem Ort,
wo´s mich dahinrafft - bin mal fort.

Viele Augen schauen auf mich,
von hinten scheint ein warmes Licht,
und vorne - vor mir - sitzen sie,
ich flattere schon - oh, fragt nicht wie.

Vor mir sitzt - ein Publikum
erwartungsvoll - doch ich bleib stumm,
öffne meinen Mund sogar,
doch kommt nichts raus - das war mir klar.

Das Rote Kreuz - und die Malteser,
stehen bereit - Ihr lieben Leser,
vielleicht sogar - zu später Stund,
der Deutsche Samariterbund.

Ein Pfarrer - für das letzte Salben,
ich ahne das - denn allenthalben,
habe ich den klaren Blick...,
vergesst mich ruhig - ´s gibt kein Zurück.

Ich schaue - meine Haut ist grau,
gleicht den Haaren - fast genau,
in die Augen - meines Weibs,
die mich begleitet - durch die Zeit.

Ich sehe sie - sie lächelt still.
Denkt - <Was schreibt der einen Müll.
Ignoriert bloß - dies Gedicht.
Weshalb er jammert - weiß ich nicht.>

Sie meint - ich sei ein Jammerlappen,
ich soll da durch - es wird schon klappen.
Versteht sie denn nicht - früh am Tage,
dass ich nur Grund - zum Reimen habe?

Wie wäre meine Welt - ganz ehrlich,
ohne Worte? - Kaum entbehrlich,
ist für mich - die Möglichkeit,
fein zu labern - tut mir leid.

Natürlich bin ich aufgeregt,
ich hoffe sehr - dass sich das legt.
Bin froh - ich hab die Chance bekommen.
Und, ja - ich hab sie angenommen.

Das erste Mal - vielleicht von vielen.
Bestimmt werd ich mich super fühlen.
Liane, freu mich - hey, ich komm,
zu Dir - oh, meine Frosch - McPom.  11.09.2014
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Zauberer

Ich darf ja keine Namen nennen,
jedoch - dass Menschen zaubern können,
lässt mir keine Ruhe nicht.
Daher nun, Leute - dies Gedicht.

Lest Euch meine Story an,
bewundert mit mir - diesen Mann,
ein wirklich echter Pfiffikus,
das wurde mir - erst jetzt bewusst.

Ich nahm vor kurzem mir ein Herz,
dazu mein Buch - nein, nein, kein Scherz,
betrat die Handlung - die des Buchs,
und fragte höflich - ein Versuch.

Ob man vielleicht kurz prüfen könne,
(Ihr wisst, dass ich nicht Namen nenne),
ob das Buch - das er nicht kennt,
etwas sei - fürs Sortiment.

Der Mann - er schaut voll Langeweile,
das habe sicher - keine Eile,
und bis er drin gelesen hat,
sei ich wahrscheinlich - alt und matt.

Egal - ich ließ das Buch bei ihm,
hab´s sozusagen - kurz verliehen.
Ich richtete mich darauf ein,
ich höre nie was - könnt ja sein.

Jedoch - ein knappes Stündchen später,
tönt sein Anruf - durch den Äther.
Er habe schon die Zeit gefunden,
und drin geschmökert - nur nicht wundern.

Nun sei er zu dem Schluss gekommen:
Kein Interesse - angenommen,
ich sei dem Laden wieder nah,
könnt ich´s mir holen - liegt ja da.

Heut ging jetzt meine Liebste hin,
wollt es holen - grad im Sinn,
da fand der Herr - es erst mal nicht.
Ach, wie helle - ist´s im Licht.

Als er´s dann fand - ach, wunderbar,
wurde uns auf einmal klar,
dass... - ich deutete es an,
der Herr - gewaltig zaubern kann.

Denn das Buch - war noch verschweißt,
was am Ende - letztlich heißt:
Er hat - seht, wie verwirrt ich bin,
den sogenannten - 7. Sinn.

Niemand muss mein Buch ja lieben,
doch mich verar..... - sollt er üben.
Diese große, große Kette,
sieht mich nicht wieder - jede Wette.   10.09.2014
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Bald

Perfekt gefrühstückt - leckerer Schmaus,
ich schaue grad - aus unserem Haus,
und erkenne - nebenbei,
es riecht nach Herbst - ein Wolkenbrei.

Ich lehne mich entspannt zurück,
hab kein Problem - und das ist Glück,
wenn es langsam kühler wird,
anstatt man - stets die Schwüle spürt.

Ein kurzer Blick auf den Kalender.
Ich stelle fest - es wird September.
Kein Problem - ich atme durch.
Ich chille - doch dann spür ich Furcht.

Ganz weit hinten fällt mir ein,
dass ruhig - und ganz entspannt zu sein,
irgendwo nicht passen kann.
Denn bald fängt nun - mein Lesen an.

Neubrandenburg - so fern, McPom,
hallo Liane - hey, ich komm.
Ich freu mich drauf - und das wird schön,
Dich wieder einmal - nah zu sehn.

Berlin - zu Micha - im November,
auch das steht deutlich im Kalender.
Oktober - Lindlar - vom Verlag,
falls dann jemand kommen mag.

Gewerbetag und -fest in Kall.
Falls ich demnächst ins Koma fall,
liegt das ganz bestimmt daran,
dass ich nicht ruhig mehr schlafen kann.

Ich war beim Doc - der Vorrat wächst,
an Tranquilizern - denn relaxt,
werde ich - betäubt nur sein.
Die größte Windel - sie ist mein.

Groß wie von dem Zelt die Plane,
oh, ich weiß - und, oh ich ahne,
dass es hinten - muckelig ist,
wenn der Autor - sitzt und liest.

Schaut jetzt nicht so kritik-lich,
eines mach ich sicher nicht:
Ich mach nicht rosarot die Welt,
weil sie mir - auch so gefällt.

Keine Pillen - nicht Tabletten,
allein der Fakt - er wird mich retten:
Nette Menschen an der Seite,
egal, ob hier - ob in der Weite.

Steinwart, schaut mich an - und spricht:
<<Pass auf - auf deinen Kauz, sprich mich.
Und atme vor dem Lesen durch.
Du machst das schon - hab keine Furcht.>>  30.08.2014
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Es nimmt kein Ende

Ich warte stetig auf die Wende,
doch trotzdem finde ich kein Ende.
Ich bin in dieser Welt gefangen,
und frage mich jetzt stets – wie lange.

Die Zwerge lassen mich nicht los,
der Zwang zu schreiben – er ist groß.
Und so gibt’s jetzt allemal,
schon 80 Seiten – welche Zahl.

18 neue Zwerg-Kapitel,
und ich sitze stumm inmitten,
frage mich – wohin das führt,
wenn man der Musen Küsse spürt.

Ihr dürft mir da nicht böse sein.
Ich bin´s nicht schuld – nicht ich allein.
Berichte und erzähle nur,
was dort geschieht – oh, welch Tortur.

Kann doch nichts – das ist nicht ohne,
für die Dummheit der Personen,
die handeln – oftmals viel zu spät,
als ob es nie – ein morgen gäb.

Die sich in der Aktion verstricken,
einfach so – aus freien Stücken,
und dann denken – bin gewählt,
dass es jemand – Euch erzählt.

Es ist nicht so – dass ich dran denke,
nein – nur meine Finger lenken,
die Bits und Bytes auf das Papier.
Ein eigenes Leben – glaubt es mir.

Ich schaue meine Finger an,
weil ich´s nicht verstehen kann.
Denke manchmal – ganz gehemmt,
die zwei Finger – sind mir fremd.

Es sind nur 2 – die niemals rasten,
sie hauen ständig auf die Tasten.
Zum Lernen des Komplett-System,
sorry, war ich – zu bequem.

Ein Kapitel – gab es heute,
doch kann es sein – Ihr lieben Leute,
dass ich ein weiteres schreiben muss.
Ich finde weder Halt – noch Schluss.

Was mag passieren – wär es krass (?),
wenn ich den Zwang versiegen lass?
Ihm einfach meiner Stirne zeige,
und wie es sich gehört – dann schweige?

Vielleicht – ich werd es überlegen.
Für Euch – wär es gewiss ein Segen.
Doch nicht für mich – ich würd verrückt.
Denn kann ich schreiben – fühl ich Glück.  24.08.2014
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Interview

Mit Mikrofonen – du auf du,
heute ging´s zum Interview.
Mikrofone? – Schreib von einem.
Alles fängt mal an – im Kleinen.

Und trotzdem war es ein Genuss.
Nach der Klappe – nach dem Schluss,
sprach der Mavro - <<Bitte sehr.
Das hat geklappt – das war nicht schwer.

Ich habe keinen Schnitt gebraucht,
und deinen ausgeprägten Bauch,
den verdeckt – du hast Talent,
schließlich ja – dein schwarzes Hemd.

„Mavro´s Freitag“ – startet morgen.
Mach dir wirklich keine Sorgen,
das war in Ordnung – hat geklappt.
Das war es jetzt – der Bart ist ab.

Jetzt folgt die Arbeit – am Computer,
ins Internet – geht es per Router.
Dich schöner machen? – Fein gemischt?
Das wird nicht klappen – wär´s auch Pflicht.

Im Notfall – da ersetz ich schnell,
dein Gesicht – mach´s weiß, ganz hell.
Jetzt hoff ich nur – dass es gelingt,
dass mir nicht die Linse springt.>>

Jetzt bin ich einfach nur gespannt,
wie das wirkt – so vor der Wand,
unterm Dach – in unserem Hof.
Meine Neugier – sie ist groß.

Mavro kam – mit Kamera.
Das Gespräch – das ist jetzt klar,
ist nun im schwarzen Kasten drin.
Mal schauen – ob ich sprach mit Sinn.

Ich sah sie schon – die ersten Bilder,
ohne hochgehaltene Schilder,
auf denen steht – „Entfernt ihn jetzt.
Ich fühle mich – verstärkt entsetzt“.

Sich selbst in einem Bild zu sehn,
das ist nicht wirklich – furchtbar schön.
Von daher weiß ich jetzt noch nicht,
ob ich´s mir anschau – armes Licht.

Wer Werbung möchte – muss halt leiden.
Wer Bücher möchte – der muss schreiben.
Wer sie will bringen – an den Mann,
der stelle sich… – jetzt nicht so an.

Morgen – morgen weiß ich mehr,
die nächste Nacht – wird lang und schwer.
So langsam scheint es – an der Zeit,
zum Aufbruch – in die Wirklichkeit.   21.08.2014
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Freude pur


Ich weiß, ich sollte artig sein,
doch gibt es trotzdem einen Reim,
für die geschenkte Freude pur,
heute Mittag - um 12 Uhr.

Dass ich - bald etwas lesen darf,
aus meinem "Steinwart" - find ich scharf.
Dass man mir dies Geschenk nun macht.
für solches Tun - ..hätt´s nicht gedacht.

Es geht mir nicht um große Sachen,
es geht mir um das Freuen, Lachen,
um das Gefühl - tief in mir drin,
dass man mich möchte - ab und hin.

Als ich einst am Computer saß,
beim Schreiben - jede Zeit vergaß,
und die Geschichte - hab ersonnen,
war´s nur ein Traum - ...bin angekommen.

Mein Gott - der Mann vom kleinen Ort,
im schönen Rheinland - fährt bald fort,.
in die große Stadt - ohje,
nach Berlin - und an die Spree.

Ich glaube es ja selbst noch nicht,
der dort liest - nun ja, bin ich.
Ein Stuhl - ein Lämpchen - und ein Buch.
Wirklichkeit - ward aus Versuch.

Auch wenn die Knie dann weicher werden,
sind beide Beine auf der Erde.
Und Sauerstoff - ich prüft es schon,
gibt´s in Flaschen - amazon.

Dank Michaela - riesengroß,
für den ersten Hinweisstoß.
Danke - an Frau Bednarek,
für den Kontakt - freu mich wie jeck.

Dank fürs Schreiben - und Probieren,
fürs In-diese-Richtung-führen.
Für Vorbereitung - and so on.
Ich freu mich so - und ja, ich komm.

Es tut mir leid - dass ich Euch plage,
mit meinem Reim - so früh am Tage.
Doch ist die Freude mir entwischt,
und anders - Leute, kann ich´s nicht.

Worte sind halt meine Nahrung,
Worte - meine Offenbarung.
Mit Worten spielen - das ist groß.
An die Tasten - ab und los.

Ich wünsch - ein tolles Wochenende,
reiche virtuell die Hände,
und schwebe jetzt - ist nicht mehr weit.
Genieße einfach – meine Zeit.       15.08.2014
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Verkündung

Ich bin stolz - verkünde nun,
ohne Rast und ohne Ruhen,
dass des zweiten Werkes Frist,
ablief - weil es fertig ist.

Gestern habe ich - Ihr Lieben,
seinen letzten Satz geschrieben.
Es ist fertig - per Datei.
Ich freue mich - ich bin so frei.

Jetzt geht´s an die Fehlersuche,
denn vor dem Druck - sprich vor dem Buche,
soll es frei - von Flüchtigkeit,
und Fehlern sein - ich hab ja Zeit.

Ich kenn es ja - drum ist´s nicht wichtig,
schnell zu sein - ist das nicht richtig?
Außerdem - bin ich im Bann,
von Buch 1 - es läuft grad an.

Noch kenne ich den Titel nicht,
der neuen Story - wär schon Pflicht.
Weder Satz noch Überschrift,
der Kapitel - die es trifft.

Kenne nicht die Cover-Form,
ist die Neugier auch enorm.
Kenne Farbe nicht - noch Bild,
doch ich bin dran - ab bald, es gilt.

Gedanklich gilt es nun zu fassen:
Mein neues "Kind" hat mich verlassen.
Doch Nummer 3 - kommt hinterher,
da fällt der Abschied - nicht so schwer.

Seit Tagen tippe ich schon heiter,
an dem Neuen - es geht weiter.
Ein bisschen war´s wie Stereo.
Jetzt ist´s vorbei - jetzt bin ich froh.

Ob Kind 2 - einst leben wird,
das muss sich zeigen - denn verirrt,
auf Bücherhalden - ohne Lohn,
hat sich ja - so manches schon.

Doch die - die es zur Probe lasen,
in des Entstehens langen Phasen,
haben es geschätzt, gemocht.
Blatt für Blatt - und Wort für Wort.

Kinder, Kinder - ich bin süchtig,
nicht ein bisschen - eher richtig.
Verzeiht dem alten, greisen Mann,
dass er sich nicht beherrschen kann.

Meine Finger - ohne Schutz,
sind kürzer jetzt - glatt abgenutzt,
vom Hämmern auf der Tastatur.
Jedoch von Einhalt - keine Spur.  13.08.2014
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Lampenfieber

Das Licht geht an - und ich erscheine,
schwer der Kopf - verwirrt die Beine.
Versehen mit einem Eigenleben,
wollen sie - zum Ausgang streben.

Der Saal ist voll? - Es wäre möglich.
Doch wäre dieser Fakt - fast tödlich,
denn ich habe - immer wieder,
ausgeprägtes Lampenfieber.

Ich stehe dort - oh nein, kein Witz,
prüfe, ob die Hose sitzt.
Denn die Windel - groß und schwer,
sie kneift und drückt - noch ist sie leer.

Die Knie - sie schlackern, gummiartig.
Adrenalin - es schießt und spart nicht.
Das Herz - es schlägt mir - in der Brust.
Ich denke, dass man´s sehen muss.

Ich setze an - zum ersten Wort.
Was ist DAS? - Die Stimme fort.
Ein Krächzen - und ich denke gerade:
Wie gut, dass ich die Windel habe.

Mein Kopf wird heiß - die Füße kalt.
Ich geb mir Feuer - üb Gewalt,
und auf einmal - hipp, hurra,
ist mein Stimmband - wieder da.

Beginn zu lesen - denn ich schätze,
die vertraut geschriebenen Sätze.
Gerate langsam in den Fluss,
weil ich´s möchte - und nicht muss.

Eine Lesung bahnt sich an,
im November - irgendwann,
in Berlin - der großen Stadt.
Ich hoffe sehr - dass es auch klappt.

Die Planung läuft - die Vorbereitung.
Fernsehen, Funk, die Tageszeitung,
ZDF, die Tagesschau...,
...kommen nicht - na klar, genau.

Doch ich - ich werde mich dran freuen,
ab heute jeden Tag aufs Neue.
Ich warte auf die Mail - die sagt,
mein Erscheinen - sei gefragt.

Ich packe schon - den Notallkoffer.
Nichts vergessen? - Ja, ich hoffe.
Das Schwammtuch - für der Stirne Schweiß.
Ein Set an Windeln - sonst wird´s heiß.

Valium - sowie ein Zelt,
mit Sauerstoff - wär ich ein Held,
dann braucht ich´s nicht - so sieht das aus.
Doch ich bin halt - eine Maus.  12.08.2014
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Ausklang

Wenn ein Buch dem Ende naht,
schnell - und in rasanter Fahrt,
ist es - bitte glaubt es mir,
als ob ich einen Freund verlier.

Empfunden hab ich - irgendwo,
immerzu - und sowieso,
auch - wenn ich ein Buch nur las,
darüber - meine Zeit vergaß.

Doch noch viel schlimmer ist es jetzt,
fast schon fühl ich mich verletzt,
wenn ich demnächst - kurz nach dem Schluss,
leise Abschied nehmen muss.

Ich hab - was dort passiert - erdacht,
hab manchen Tag - und manche Nacht,
daran getüftelt und gefeilt,
mal ganz ruhig - und mal beeilt.

Mal den Anschluss kurz verloren,
mal den neuen Held geboren,
mal erdacht - dass jemand geht.
Einer früher - einer spät.

Hab durch manchen Blick gesehen,
konnte manch Gefühl verstehen,
hab dabei gedacht - nehmt´s hin,
dass ich´s ein Stückweit - selber bin.

Vielleicht ist das der Grund - kann sein,
dass ich denke - dass ich mein,
dass es mir ungleich schwerer fällt,
zu lösen nun - aus jener Welt.

Man lässt ein Stück - ein kleines Stück,
von sich selbst - im Buch zurück.
Dort bleibt es stehen - Schwarz auf Weiß.
Auch zwischen Zeilen - heimlich, leis.

Vielleicht - ich bin mir nicht gewiss,
kannst du nur schreiben - wenn´s so ist,
dass du dich - weil du es liebst,
dem Werk - in voller Hinsicht gibst.

Was ich jetzt feststell - ist nur jenes:
zu Schreiben - ist was Wunderschönes.
Was dazu führt - ich sag´s gelinde,
dass ich den Knopf - fürs Aus nicht finde.

Ich muss einfach weitermachen,
einen neuen Brand entfachen.
Irgendwie - ich weiß schon wann,
fang ich mit dem nächsten an.

Das ist kein Druck - nein, Freude pur,
das ist fürs Seelchen eine Kur.
Glaubt es mir - versucht´s ruhig mal.
Der Grad zur Sucht - ist eng und schmal. 07.08.2014
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Meckerei

Eben meckert – nebenbei,
mein IPhone laut – ganz frank und frei.
Und meine Homepage – sie erklärt,
sie sei verwaist – und ohne Wert.

Sie meckert – denk ich mir – mit List,
vermutlich – weil sie weiblich ist.
DIE Homepage – ja, ich sag´s genau,
kommt bestimmt – auf meine Frau.

Und trotzdem – sie scheint recht zu haben,
das sollte ich zwar jetzt nicht sagen,
doch eine Homepage – altert schnell,
hält man sie – nicht aktuell.

Jetzt martere ich mir den Kopf,
zu Herrn Steinwart Wurzelknopf.
Was ich zu ihm schreiben könnt,
das man – vielleicht – ganz wichtig fänd.

Doch im Moment herrscht Ruhepause.
Der Zwerg sitzt so – wie ich – Zuhause.
Und wartet drauf – dass ich beginn,
mit dem Anschluss – das macht Sinn.

Könnt ich Zeit dafür nur finden,
ich würd erneut die Worte schinden.
Doch muss ich reimen – heut am Tag,
weil´s mein IPhone – will und sagt.

Außerdem – für neue Bände,
bräuchte ich zuerst das Ende,
der Geschichte – wisst Bescheid,
an der ich feile – tut mir Leid.

Und da ein Ende passen muss,
ganz behutsam – hin zum Schluss,
mache ich das – mit Bedacht.
Es dauert noch – so gebt gut Acht.

Ich freue mich schon selbst darauf,
und nehme es daher in Kauf,
dass mein Handy – mich bestimmt,
erinnert – und ans Händchen nimmt.

Im Herbst – so heißt es – soll ich lesen.
Ich fresse – Leute – einen Besen,
meinetwegen – auch gleich vier,
sitz ich – auch im Winter – hier.

Denn große Windeln – tja, für mich,
gibt´s wohl kaum – wär das auch Pflicht,
um die Menschen – die dann kommen,
zu vertreiben – mal gesponnen.

So, jetzt wisst Ihr – jedenfalls,
dass der Synapsen – Strom und Schmalz,
derzeit noch nicht komplett versiegt.
Ich frage mich – woran das liegt.    02.08.2014
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Wenn man

Wenn man gute Freunde hat,
nah – und in manch ferner Stadt,
tun sich plötzlich Wege auf,
und vieles nimmt jetzt – seinen Lauf.

Da bahnt sich jetzt Interesse an,
von dem ich noch nicht sagen kann,
ob es nur zur Hoffnung reicht,
oder mehr ist – als vielleicht.

Dieses Buch geht auf die Reise,
immer schneller – zwar noch leise,
doch nimmt es Fahrt auf – bin verzückt.
Dies Gefühl – es ist verrückt.

Gestern noch – ganz kurz frustriert,
ist es heute nun passiert,
dass ich wieder strahlen will,
für mich – ganz leise – brav und still.

Am Freitag steht´s im „Rundblick“ drin,
dieses Tun – es macht viel Sinn,
weil man nur ein Buch vertreibt,
mit viel Werbung – und viel Zeit.

Dazu die Lesung im September,
bei unserer Freundin – das spricht Bände.
Ich freu mich riesig – ganz, ganz ehrlich,
ist´s auch Stress – für mich gefährlich.

Im Oktober – beim Verlag,
ich bin gespannt – wer kommen mag.
Vielleicht ne weitere – SOS,
ich danke Rob – …bei VHS.

Warum ich das hier alles schreibe?
Warum ich nicht ganz friedlich bleibe?
Na, weil die Homepage sonst verraucht,
weil sie einfach – Futter braucht.

Im August – nach kurzer Pause,
gibt´s die Lesung, hier Zuhause.
Wer weiß, was sich als nächstes tut.
Was nur fehlt – ist etwas Mut.

Ich habe Spaß – ganz ohne Ruh,
an dem was ich hier mach und tu.
Ich schreibe emsig vor mich hin,
weil ich noch voll – an Worten bin.

Wenn man mir sagt, man warte schon,
aufs nächste Buch – ist das ein Lohn,
den mir niemand nehmen kann,
nicht heut – nicht morgen, irgendwann.

Ich warte ab – was kommt, gelingt,
was die Zeit – mir schenkt und bringt.
Doch ein Erfolg – und auch geschätzt,
hey, das ist´s für MICH – schon jetzt.   22.07.2014
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Schreiben

Ich weiß, ich sollte sachlich bleiben,
doch hat mich dieser Reiz – das Schreiben,
plötzlich – voller Macht – erfasst.
Jetzt merke ich – der Anzug passt.

Wir haben uns so viel zu geben.
Ich erweck manch Wort zum Leben,
und das Wort – im Gegenzug,
macht meine Welt so bunt – wie klug.

Wir merken jetzt – klingt´s auch verdreht,
dass es nur noch gemeinsam geht.
Das Schreiben wird mir fast zur Sucht,
überfällt mich – voller Wucht.

Ich schaue meine Finger an.
Ich weiß nicht, wie es kommen kann,
dass sie – statt herumzuliegen,
so gerne über Tasten fliegen.

Aus ein paar Bits – aus ein paar Byte,
werden ständig – tut mir leid,
neue Worte, Zeilen, Seiten,
um mich zu fordern – und zu leiten.

Ich dachte einst – das hört bald auf,
das nimmt jetzt kurze Zeit den Lauf.
Doch jetzt merk ich – bitte sehr,
von Tag zu Tag – wird´s mehr und mehr.

Die zweite Story – meiner Hände,
steht jetzt fast schon vor dem Ende.
Wenige Kapitel noch,
doch was dann folgt – das ist kein Loch.

Plötzlich sprudelt´s – on und on,
ich komme einfach – nicht davon.
Ich komme einfach nicht mehr los.
Der Worte Quelle – stark und groß.

Was einst als reiner Spaß begann,
mit ein paar Worten – irgendwann,
das ist noch immer pure Lust.
Doch plötzlich – fast schon selbstbewusst.

Drei Lesungen sind schon geplant,
hätte ich das einst geahnt,
ich glaub, ich hätte – kaum zu fassen,
die Finger vom PC gelassen.

Die erste Lesung steigt Zuhause,
dann in McPom – nach kurzer Pause,
dann in Lindlar – schnell und prompt.
Mal schauen, was jetzt sonst noch kommt.

Ich schreibe bis die Finger glühen,
lass mich von den Geschichten ziehen.
Ich schreibe – bis ich nichts mehr weiß.
Oh Schreck – es wird mir kalt und heiß.  18.07.2014
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Das letzte

Eben hab ich – passt schön auf,
mein allerletztes Buch verkauft.
Es ging – ich geb es zu, ganz matt,
per Post – in die verbotene Stadt.

Nach Düsseldorf – der Stadt am Rhein,
auch dort will man – Besitzer sein,
meines Buches – meines Werks.
Was mich sehr stolz macht – und bestärkt.

Es kommt – die Story ist noch jung,
schon bald – die nächste Lieferung.
Dann füllt sich neu – der Vorratsraum.
Was mir geschieht – das ist ein Traum.

Manchmal pitsche ich ganz sacht,
in meinen Arm – doch ehrlich, wach,
war ich scheinbar – vorher schon.
Ein blauer Fleck – bleibt mir als Lohn.

Falls ich Euch auf den Wecker gehe,
wenn ich das Rad hier – ständig drehe,
dann sagt mir das – doch allemal,
mach ich es dennoch – ganz egal.

War das jetzt frech? – Ich bin halt so.
Ich schreibe meine Welt mir froh,
und wenn das jemand dann noch mag.
Ist er perfekt – mein eigener Tag.

Es war das letzte Buch – von vielen.
Seid mir nicht gram – ich will nur spielen.
Und Samstag kommt – per DPD,
der nächste Schwung – hipp, hipp, Olé.

Wie lange das so weitergeht?
Ich weiß es nicht – doch Ihr versteht,
dass ich das nicht mehr missen will…
Ja, ja, schon gut – ich bin schon still.

Nach Düsseldorf – Burghausen, Bayern,
nach Berlin – ich möchte feiern,
nach Dortmund – und – darauf mein Wort,
nach Norway – zum Geirangerfjord.

In Grouven – und auch selbst in Basel,
liest man emsig mein Gefasel.
In Oberhausen – und in Kiel,
in Kölle, Hamburg, Kehl – ein Spiel.

So ganz wirklich… - bin das Ich?
So ganz wirklich… - glaub ich´s nicht.
Wahrscheinlich hab ich´s nur geträumt.
Doch schön war´s trotzdem – wie´s mir scheint.

Sorry – ja, ich tat´s schon wieder.
Ja – ich werde halt nicht müde,
stets zu sagen – wie´s gefällt.
Hoppala – was kost die Welt?   16.07.2014
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Statistik

Die Statistik – welch ein Glück,
meldet, dass so mancher Klick,
auf Steinwarts Homepage – ganz galant,
einen Hort – und Heimat fand.

Werbung ist – im Fall des Falles,
scheinbar wirklich mehr als alles.
Ohne dieses Instrument,
wird mein Buch – komplett verpennt.

Niemand sucht im Internet,
nach meinem Namen – A bis Z,
und der Zufall hilft mir kaum.
Jedoch die Werbung? – Na, mal schau´n.

Ich hab die ersten Rezensionen,
nette Worte, die sich lohnen,
gar noch einmal – ach, wie schön,
genau zu lesen – hinzusehn.

Um an sich – sein Werk – zu glauben,
ob die Worte etwas taugen,
ist des Fremden Meinung wichtig,
um sich zu formen – das ist richtig.

Ich hätte niemals – nie gedacht,
dass man mir solche Freude macht.
Nein, keine Angst – ich heb nicht ab.
Ich bringe nur – den Sinn auf Trab.

Den Spaß an neuen Worten formen,
außerhalb vertrauter Normen,
nur durch Einblick – tief wie nie,
in das Reich – der Phantasie.

Plötzlich sprudeln die Gedanken,
ohne Ende – ohne Schranken.
Worte bilden sich zum Satz.
Und der zum Buch – zu meinem Schatz.

Was begann – sich zu entfalten,
ist nunmehr nicht mehr aufzuhalten.
Schon wieder finde ich – oh je,
das Abendplätzchen – am PC.

Schon wieder ein Kapitel – fix,
neu geschrieben – geht wie nix.
Fließt mir aus den Händen – flott.
Wo soll das enden – oh, mein Gott.

Darf ich sagen – stets und wieder,
dass ich die deutsche Sprache liebe?
26 – kleine Zeichen,
die Welt zu formen – sie zu streichen.

In allen Farben – wie ich´s will.
Laut und leise – grob und still.
Einfach kurz mal durchgeschüttelt,
Das passt – da wird nicht dran gerüttelt.  14.07.2014
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Radio BM und mein Buch

Seit gestern gibt's mich - das macht froh,
samt des Zwergs im Radio.
Der Sender hat mich - oh, es swingt,
auf seiner Homepage - flott verlinkt.

Vielleicht ist's für uns beide gut,
Erfolg braucht schließlich etwas Mut.
Daher war es an der Zeit,
jetzt auch zu werben - bin bereit.

Der Sender Bergheim - noch fast neu,
er schreibt von mir - wie ich mich freu.
Und ich geb den Ball zurück,
wünsche ihm - von Herzen Glück.

Musik ist nämlich - neben Schreiben,
meine Welt - so soll es bleiben.
Und wenn's dann aus dem Äther schallt,
weiß ich - ich werd niemals alt.

Das, was gerade mir passiert,
dieses Fieber, das grassiert,
macht mir einen Spaß wie jeck.
So komme ich - aus dem Versteck.

Normalerweise eher still,
merke ich - dass ich das will.
Dass ich dieses Buch jetzt schrieb,
nicht nur für mich - ich hab's schon lieb.

Ob Steinwart seine Kreise zieht?
Wir werden sehen, was geschieht.
Doch ist der Autor viel zu leise,
endet ganz spontan die Reise.

Ich habe meine Finger schon,
bis hoch im Norden - ja, mein Lohn,
wäre es - wenn man bald spricht:
Ohne Steinwart - geht es nicht.

Ich freue mich - ich bin fast crazy,
und ich werd gewiss nicht lazy,
hinzuweisen - Zeit zu Zeit,
auf mein Buch - tut mir nicht leid.

Mal schauen, was die Zeit so bringt,
was noch klappt - und was gelingt.
Was ich so erreichen kann.
Sorry - fange grad erst an.

Ab gestern nun - per Radio.
Am Heimatort - nicht irgendwo.
Denn wo man lebt - das sei gewiss,
dort fängt man an - es ist wie's ist.

Drückt uns einfach nur die Daumen.
Ich, für mein Teil - ich kann nur staunen.
Ich bin verrückt - und das ist klug,
denn dann bekommt man - nie genug.  10.07.2014