Herausgerissen aus  einem Dasein voller Frieden und mit bekannten Wegen wird Steinwart vor die Wahl gestellt. Sich entweder der Aufgabe zu stellen, die für ihn vorgesehen ist oder wegzuschauen und die aufziehenden dunklen Wolken zu ignorieren. Er entscheidet sich für seine Aufgabe und mit seinen Gefährten tritt er eine Reise an, die ihn bis an seine eigenen Grenzen führen wird. Auf der er aber auch viel Neues über Vertrauen, bedingungslose Freundschaft und Liebe erfährt.

Nicht für jeden aus der Gemeinschaft hat das Schicksal eine Rückkehr vorgesehen. Am Ende zählt nur der persönliche Einsatz, den sie bereit sind zu geben, um nicht zu scheitern.

Wie hättest du gehandelt?

Folge Steinwart, Hyazintha und ihren Freunden auf einer Reise, die das Vorstellbare sprengt. Und von der niemand am Ende weiß, was bleibt.

Werden die Anstrengungen von Erfolg gekrönt sein? Oder ist alles vom Beginn an zum Scheitern verurteilt?

Tauche ein in Steinwarts Leben - und lausche der Legende.


Endlich


Nach all dem Bangen, Hoffen, Beten,
stehen nunmehr die Pakete,
vor mir – hier in unserem Raum.
Ehrlich, Kinder – welch ein Traum.

Von dem Tag – da ich begann,
bis heute – oh, mein lieber Mann,
hielt ich´s kaum für möglich – nein.
Doch jetzt… - muss es wohl Wahrheit sein.

Was draus wird – wer weiß das schon,
doch auch die Päckchen – sind ein Lohn,
den mir niemand jemals nimmt.
Ich freu mich – wie ein kleines Kind.

Mag sein – ich wiederhole mich,
in meinen Sprüchen – im Gedicht.
Doch wenn das Herz so prall gefüllt,
entsteht in meinem Kopf – ein Bild.

Und dieses Bild – muss mich beeilen,
gilt es kräftig – zu verteilen,
bevor es einst bei mir verblasst.
Glaubt Ihr das wirklich…? – Quatsch, ach was.

Dies Gefühl – ich nehm es mit,
auf jedem Weg – auf jedem Schritt,
und freue mich ein Leben dran.
Sofern ich´s darf – sofern ich´s kann.

Ein wenig Stolz – das geb ich zu,
klingt in mir drin – ist du auf du,
mit mir selbst – auch wenn´s vielleicht,
ne Sünde ist –…macht sie mich reich.

Reich an Spaß – und an Gefühl,
reich an dem erklärten Ziel,
eines Tages – im Regal,
ein Buch zu sehen – nicht mal schmal.

Ein Buch – mit meinem eigenen Namen.
Ein Buch – voll mit erdachten Dramen.
Mit Freundschaft, Liebe und Gefahr.
Dieser Traum – nun ist er wahr.

Noch steht er vor mir – eher nackt,
in Kartons versandt, verpackt.
Doch bald schon – lasse ich ihn frei.
Und Ihr – Ihr seid per Reim dabei.

Freut Euch ja vielleicht – mit mir,
ach. wäret Ihr jetzt gerade hier,
könntet Ihr mein Strahlen sehn.
Das macht selbst mich – vielleicht noch schön.

Für diesen Tag – hab ich gelebt,
seit Wochen schon – ich bin bestrebt,
dass dies Gefühl – noch lange hält.
Wieso? – Na, weil´s mir halt gefällt.